Wednesday, 4. July 2007

MCEDO-Beijing School Opens in Mathare Valley

UNEP interns, volunteers and staff members at the entrance to the new school building

YEP! members, United Nations staff, Mathare residents, students and teachers gathered at the Mathare Community Education Development Organization (MCEDO)- Beijing School on 26 June for the official opening of the school that will serve 250 students, including many orphans, in the Mathare Valley slum.

By Caitlin Sanford

The Executive Director of UNEP, Mr. Achim Steiner, the Ambassador of the People's Republic of China, H.E. Ming Zhang, His Worship Ferdinard Waititu, the Deputy Mayor of Nairobi, and Mr. Benedict Kiage, the head teacher, all delivered speeches at the opening. Mr. Steiner highlighted the importance of involving UN staff from the Nairobi duty stations in local community projects. Mr. Zhang spoke of his commitment to continue supporting the MCEDO-Beijing School, and encouraged students to continue their studies, mentioning scholarships offered for Africans to study in China.

As the major donor, the Chinese Government provided US$ 25,000 to MCEDO for the construction of the new school building, which consists of nine classrooms, a computer room, a staff room, a storage room, and a kitchen. The new school building will eliminate high rent costs formerly paid by the all-volunteer run school. Numerous other donors supported the project, including the World Food Programme, which is providing meals for the students during the school week. YEP! members recently planted a bamboo grove to add some greenery to the school grounds, with seedlings donated by ICRAF.

YEP! (Youth Empowerment Programme!), the volunteer network of interns, consultants and staff serving at the United Nations in Nairobi, has been supporting MCEDO since August 2005. YEP! member Claudia Hasse said that procuring electricity, water, and registering MCEDO-Beijing School as an official school are the next steps. "I hope this school will be sustainable and will begin securing its own income in the near future" Claudia said.

For more information, including on how to donate regularly via your monthly payroll, please see http://yep.unon.org or email yep.nairobi@gmail.com.

Wednesday, 27. June 2007

Hunger-Bekämpfungsplan am Horn von Afrika

Sechs-Staaten-Vereinbarung mit UNO - Über 70 Millionen Menschen in absoluter Armut - Jean Ziegler: Wegen Agrar-Dumpingpolitik der EU

Ein junges Mädchen auf einer Müllhalde in Kibera, Nairobi.

Nairobi - Sechs afrikanische Regierungen und die Vereinten Nationen haben sich zum Abschluss von Verhandlungen in Nairobi auf einen Plan geeinigt, um die grundlegenden Ursachen für den wachsenden Hunger am Horn von Afrika zu bekämpfen. Es wird befürchtet, dass schon die nächste größere Krise in der von Dürren geplagten ostafrikanischen Großregion weitere 20 Millionen Menschen von Nothilfe abhängig machen könnte. Der Plan ist das Ergebnis von monatelangen Beratungen, die am Dienstag nach einer zweitägigen Konferenz in Kenia beendet worden sind.

Über 70 Millionen Menschen leben in absoluter Armut

Regierungsvertreter aus Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Somalia und Uganda waren an den Gesprächen ebenso beteiligt wie Vertreter der Vereinten Nationen, von regionalen Organisationen, Geberstaaten, Privatwirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, internationalen Finanz- und wissenschaftlichen Institutionen. Mehr als 70 Millionen Menschen am Horn von Afrika - 45 Prozent der Gesamtbevölkerung - leben in absoluter Armut und sind von Nahrungsmittelknappheit betroffen. In den letzten sechs Jahren wurde die Region von vier Dürren heimgesucht.

Agrar-Dumpingpolitik der EU

Der Schweizer UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, hat den Westen für den Hunger in der Welt, vor allem in Afrika, verantwortlich gemacht. Ein Grund sei die Agrar-Dumpingpolitik der EU, sagte Ziegler jüngst in einem Interview mit der Wiener Tageszeitung "Kurier". 37 afrikanische Staaten seien reine Agrarstaaten, "dort wird durch diese Dumpingpolitik die Inlandswirtschaft total ruiniert". Vor 30 Jahren habe es in Afrika 81 Millionen permanent schwerst unterernährter Menschen gegen, heute seien es 203 Millionen. (APA/dpa)

http://derstandard.at/?url=/?id=2936138

Saturday, 19. May 2007

DAS SCHICKSAL WANJIKUS

Theaterstück der St. Francis Mädchenschule -
Gewinner des German Cultural Festival 2007


Wanjiku

Die Figuren
1. King’ang’i – Der Abgeordnete
2. Wanjiku – Vertreterin der gläubigen Massen
3. Njaramba – King’ang’is politischer Gegner (Retter der Massen)
4. Mumbi – Njarambas Frau
5. Joni – Njarambas Anhänger

SZENE 1
[Wahljahr in einem Wahlkreis in der Republik Tigonia. Die Politiker sind gerade hart am Wahlkampf. Die Leute sind gespannt, Geld, Lebensmittel, Bier zu bekommen. King’ang’i kommt mit einem Anhänger und spricht zu den Leuten]
King’ang’i: Wenn ihr mich wieder wählt, dann verspreche ich euch doch bessere Straßen, mehr Schulen und modernere Krankenhäuser. [Die Massen jubeln zu]
Wanjiku: Wir glauben Ihnen, mein Herr! Sie haben viel für uns getan Sie haben meinen Sohn bei Ihrer Firma angestellt als Wachmann. [Klatschen]
King’ang’i: Ich habe doch noch mehr für euch. Alle arbeitslosen Jugendlichen bekommen Jobs, wenn ihr für mich abstimmt! Die Luft wird frischer und es wird noch mehr regnen. [Applaus]
Wanjiku: [sehr froh] Wir danken Ihnen, Herr King'ang'i. Sie sind unser und wir lassen Sie nie im Stich.
King’ang’i: [zu seinem Anhänger] Gib meinen Leuten etwas Kleines. [Er teilt Geld, Mehl, Zucker, Bier usw. und die Massen sind auf siebter Wolke] Dazu lade ich euch zu meinem Bungalow nach der Wahl ein. Ich muss jetzt gehen. Ich habe ein Meeting im Muthaiga Klub. [Er geht weg. Njaramba und sein Anhänger kommen gleich danach rein. Die Leute zeigen ihre Abweisung]
Njaramba: Grüß euch alle! [Keiner antwortet] Ich bitte euch herzlich, mich zu wählen. Ich kann mehr und besseres leisten als Herr King'ang'i. [Die Leute drücken ihre Zweifel aus]
Wanjiku: Was können Sie, armer Kerl? Herr King'ang'i hat uns viel gegeben und mehr versprochen.
Njaramba: Hört! Ich bin zwar arm, aber ich kümmere mich mehr um euch. Ich bin vertrauter mit euren Problemen. [Die Leute werden jetzt offensichtlich unfreundlicher]
Wanjiku: Gehen Sie weg! Sie Betrüger! Kummer! Kummer! Doch mit leeren Händen! Weg mit Ihnen! [Sie jagen ihn weg. Vorhang]

SZENE 2
[Bei Njaramba. Er, Mumbi und Joni essen Haferbrei und diskutieren über die Lage im Wahlkreis. Sie sehen betrübt aus]
Njaramba: Ich konnte diese Leute nicht überzeugen, mich zu wählen. Jetzt haben wir mehr Probleme hier. Die Straßen sind holpriger geworden.
Mumbi: Und die Krankenhäuser haben jetzt weniger Medikamente!
Joni: Und die Leute werden noch ärmer, schlanker und kränker!
Njaramba: Und unser Abgeordneter wird noch seltener und seltener. Ich habe gehört, er spielt den ganzen Tag Golf und trinkt die ganze Nacht! [große Verwunderung. Njaramba wird jetzt entschlossen] Jetzt aber Schluß damit! Ich muss meine Leute retten. Am Nachmittag macht er eine Party in seinem Bungalow. Da müssen wir endlich die beste Lösung finden. Komm, Joni! Nimm dein Schwert! Wir gehen!
Mumbi: [sehr emotional. Umarmt ihren Mann und weint] Seid doch vorsichtig! Ich will dich nicht verlieren. Ich liebe dich! [Njaramba und Joni gehen raus]

SZENE 3
[Im Bungalow King'ang'is. Die Leute essen, trinken, tanzen und vergessen ihre Sorgen. Nur Wanjiku sieht betrübt aus. King'ang'i kommt rein, hat sich aber in ein Monster verwandelt. Die Massen sind im Schock]
King'ang'i: Warum seid ihr schockiert, meine Süßen? Ich bin immernoch derselbe, euer Abgeordneter [lacht sarkastisch]
Wanjiku: Mein Herr, was ist mit Ihnen passiert? Ihre Finger sind jetzt länger.
King'ang'i: Damit ich euch schlauer bestehlen kann!
Wanjiku: Ihre Nase ist größer geworden.
King'ang'i: Damit ich die Stimmen besser riechen kann.
Wanjiku: Ihre Beine sind länger geworden!
King'ang'i: Damit ich euren Problemen schneller entkommen kann!
Wanjiku: [mit zunehmender Furcht] Aber Herr King'ang'i, Ihre Zähne werden noch spitzer!
King'ang'i: Dummkopf! Damit ich euch alle leckerer fressen kann [will sie gerade festhalten]
Wanjiku: [weint bitterlich] Njaramba, unser Sohn. Wir haben Sie abgelehnt und dieses Monster gewählt. Jetzt will er uns alle fressen. Njaramba, würden Sie uns nur hören.
[Njaramba und Joni kommen rein. Langsames Trommeln. Sie nähern sich King'ang'i langsam und töten ihn. Die Massen atmen auf. Sie gucken Njaramba mit Bewunderung an.]
Njaramba: Wenn ihr mir nur zugehört hättet, hätten wir ein viel besseres Leben! [Vorhang]


.

Tuesday, 1. May 2007

Zu Besuch bei Babyelefanten

Unweit von der lärmenden Innenstadt Nairobis gibt es seit 1987 ein vom David Sheldrick Wildlife Trust eingerichtetes Waisenheim für junge Elefanten.

Im Auftrag von UNEP hatten wir Gelegenheit, die Direktorin des Waisenheimes Dr. Dame Daphne Sheldrick und einige der Mitarbeiter zu interviewen und konnten außerdem hautnah die heranwachsenden Elefanten erleben. Leidenschaftlich berichtete Lady Sheldrick von der täglichen Arbeit und dem jahrzehntelangen Einsatz ihrer Familie für den Schutz der bedrohten Tiere. Sie wusste sofort eine Fülle von Geschichten zu erzählen. Elefanten seien sehr fürsorglich und emotional und hätten zudem besondere soziale Fähigkeiten: „Die Älteren erlauben den Kleinen, die Gruppe bei einem Marsch anzuführen. Oder wenn jemand verloren geht, suchen die Älteren und es gibt eine enorme Freude, sobald der Vermisste zurück in der Gruppe ist.“

000024-2 Über 3 Millionen Elefanten gab es einmal in Afrika, heute nur noch etwa 250.000. Da die Menschen mit den Tieren beim Kampf um Land und Ressourcen im Wettstreit stehen, sei es nicht ungewöhnlich, dass die Elefanten vielen Bedrohungen durch die Zivilisation ausgesetzt sind. Zudem habe auch Kenia eine traurige Geschichte hinsichtlich der Elfenbeinjagd. Der Sheldrick Wildlife Trust setzt dem ein beeindruckendes Engagement entgegen. Vor allem durch Kontakte zu den Nationalparks würden junge, durch Wilderer teils brutal verwundete Elefanten in das Waisenheim gelangen. Inzwischen wurden dort mehr als 75 erfolgreich aufgezogen.

000018-2 Im Gespräch mit den Betreuern der Babyelefanten erfahren wir, dass die Kleinen nach ihrer Ankunft einige Tage bräuchten, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und um Vertrauen zu den Pflegern aufzubauen. Neben natürlicher Nahrung, die sie auf dem sehr weitläufigen Gelände finden, bekommen die Babys mehrmals pro Tag und in der Nacht spezielle Milch aus der Flasche. Generell werde jedoch versucht, so wenig wie möglich in die natürliche Entwicklung der Tiere einzugreifen. Langfristig müssten sie auf die Reintegration in die freie Wildbahn vorbereitet werden. Der Kontakt zu Menschen sei bewusst gering, daher auch die Besuchszeiten des Heims auf täglich eine Stunde begrenzt.

Zur Unterstützung der Arbeit des Waisenheims ist es möglich, Patenschaften für eines der Tiere zu übernehmen. Dazu und zu vielen weiteren Aspekten der Arbeit mit den Babyelefanten erfährt man mehr im Internet unter: www.sheldrickwildlifetrust.org

Monday, 23. April 2007

YEP! Party at the Recreation Centre-

A big Drinking, Dancing and Donating success!!!

by Claudia Hasse and Maurice Odera

The Youth Empowerment Programme (YEP!) can look back at a very successful fundraising party which was held at the UN Recreation Centre last Friday.

About 200 people including UN staff, participants of the UN Habitat GC and others attended the Party and helped to make it a great night.

YEP! Was formed by interns in August of 2005 to provide assistance to the Mathare Community Educational Development Organisation (MCEDO) School in the Mathare Valley Slum. To date, YEP has managed to involve cooperating partners like the World Food Programme, bamboo planting programme in partnership with the World Agro forestry Centre (ICRAF) as well as the Australian High Commission who assisted in the construction of toilets and showers.

However, the main donor is the Chinese Government who through the Chinese ambassador to Kenya provided financial support to MCEDO 4 months ago for the construction of a new school building, wipe out rental obligations and establish a permanent educational institution that can continue serving the community and grow for years to come. This building is near completion but in order to finish the construction YEP had to raise around 100.000 kSh and therefore decided to organize this Fundraising Party.

The Chinese Ambassador H.E. Mr. Zhang Ming was in attendance at the Party and thanked YEP in his speech for supporting the MCEDO School with all their efforts and for presenting this project to him in the first place. On top of that he promised to cooperate with YEP in future projects in the Mathare Slum.

Benedict Kiage, a representative and teacher of the MCEDO School was also present and thanked YEP in his speech for their support and invited everyone to visit Mathare Valley at some point to see all the progress they have made.

Besides mentioning his present and future support of YEP, the President of Staff Union Nairobi chapter Mr. Michael Mwangi donated 100.000 KSh on behalf of the staff Union to the YEP Programme.

Christina Boelcke, UNEP’s Director for Regional Cooperation on behalf of the Executive Director of UNEP Mr. Achim Steiner, thanked YEP and all people involved for taking action in this local initiative in Mathare Slum. The Executive Director had earlier announced YEP in his News Update two weeks ago and asked all staff for their full support.

The Party went on until Midnight with the Band Performances by Maya von Leckow and Centerline as well as two DJ’s – DJ of the Dhow Race and DJ Ugomatic.

Guests danced all night long and not even the rain could stop them. The jovial atmosphere got all YEP members excited and in the end great success was achieved as over 4000 Dollars was raised at the Party from entrance fees, drinks, donations and T- Shirt Sales.

This positive outcome shall see construction of the school building completed and hopefully invite all of you to participate in the inauguration ceremony due in May 2007.

YEP and MCEDO would like to thank everyone who participated in the preparation and organization of the Party and those who came to the party not only to fundraise but also made it such a great night for all and most importantly giving the children in Mathare a reason to dream and high hopes for the future.

More information is available online at http://yep.unon.org
or email yep.nairobi@gmail.com

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