Zu Besuch bei Babyelefanten
Unweit von der lärmenden Innenstadt Nairobis gibt es seit 1987 ein vom David Sheldrick Wildlife Trust eingerichtetes Waisenheim für junge Elefanten.
Im Auftrag von UNEP hatten wir Gelegenheit, die Direktorin des Waisenheimes Dr. Dame Daphne Sheldrick und einige der Mitarbeiter zu interviewen und konnten außerdem hautnah die heranwachsenden Elefanten erleben. Leidenschaftlich berichtete Lady Sheldrick von der täglichen Arbeit und dem jahrzehntelangen Einsatz ihrer Familie für den Schutz der bedrohten Tiere. Sie wusste sofort eine Fülle von Geschichten zu erzählen. Elefanten seien sehr fürsorglich und emotional und hätten zudem besondere soziale Fähigkeiten: „Die Älteren erlauben den Kleinen, die Gruppe bei einem Marsch anzuführen. Oder wenn jemand verloren geht, suchen die Älteren und es gibt eine enorme Freude, sobald der Vermisste zurück in der Gruppe ist.“
Über 3 Millionen Elefanten gab es einmal in Afrika, heute nur noch etwa 250.000. Da die Menschen mit den Tieren beim Kampf um Land und Ressourcen im Wettstreit stehen, sei es nicht ungewöhnlich, dass die Elefanten vielen Bedrohungen durch die Zivilisation ausgesetzt sind. Zudem habe auch Kenia eine traurige Geschichte hinsichtlich der Elfenbeinjagd. Der Sheldrick Wildlife Trust setzt dem ein beeindruckendes Engagement entgegen. Vor allem durch Kontakte zu den Nationalparks würden junge, durch Wilderer teils brutal verwundete Elefanten in das Waisenheim gelangen. Inzwischen wurden dort mehr als 75 erfolgreich aufgezogen.
Im Gespräch mit den Betreuern der Babyelefanten erfahren wir, dass die Kleinen nach ihrer Ankunft einige Tage bräuchten, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und um Vertrauen zu den Pflegern aufzubauen. Neben natürlicher Nahrung, die sie auf dem sehr weitläufigen Gelände finden, bekommen die Babys mehrmals pro Tag und in der Nacht spezielle Milch aus der Flasche. Generell werde jedoch versucht, so wenig wie möglich in die natürliche Entwicklung der Tiere einzugreifen. Langfristig müssten sie auf die Reintegration in die freie Wildbahn vorbereitet werden. Der Kontakt zu Menschen sei bewusst gering, daher auch die Besuchszeiten des Heims auf täglich eine Stunde begrenzt.
Zur Unterstützung der Arbeit des Waisenheims ist es möglich, Patenschaften für eines der Tiere zu übernehmen. Dazu und zu vielen weiteren Aspekten der Arbeit mit den Babyelefanten erfährt man mehr im Internet unter: www.sheldrickwildlifetrust.org
Im Auftrag von UNEP hatten wir Gelegenheit, die Direktorin des Waisenheimes Dr. Dame Daphne Sheldrick und einige der Mitarbeiter zu interviewen und konnten außerdem hautnah die heranwachsenden Elefanten erleben. Leidenschaftlich berichtete Lady Sheldrick von der täglichen Arbeit und dem jahrzehntelangen Einsatz ihrer Familie für den Schutz der bedrohten Tiere. Sie wusste sofort eine Fülle von Geschichten zu erzählen. Elefanten seien sehr fürsorglich und emotional und hätten zudem besondere soziale Fähigkeiten: „Die Älteren erlauben den Kleinen, die Gruppe bei einem Marsch anzuführen. Oder wenn jemand verloren geht, suchen die Älteren und es gibt eine enorme Freude, sobald der Vermisste zurück in der Gruppe ist.“


Zur Unterstützung der Arbeit des Waisenheims ist es möglich, Patenschaften für eines der Tiere zu übernehmen. Dazu und zu vielen weiteren Aspekten der Arbeit mit den Babyelefanten erfährt man mehr im Internet unter: www.sheldrickwildlifetrust.org
benundclaudia - 1. May, 09:56